| Isla
Margarita |
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| Home Allgemeine Infos Inselrundfahrt Strände Orte Ausflugtipps Nebelwald Venezuela Los Roques Pauschalurlaub Gästebuch Reiselinks | Die Malediven der Karibik Die Malediven der Karibik – so wird Los Roques auch genannt. Der Archipel liegt etwa 170 km nördlich von Caracas und besteht aus 40 Inseln sowie weiteren 200 Sandbänken. Die größte Insel heißt Gran Roque, sie ist auch die einzige bebaute Insel. Im Jahre 1972 wurde die Inselgruppe zum Nationalpark erklärt. Der Archipel wird von einem Barriereriff umgeben, das zu den größten der Weltgehört. Es bietet unzähligen Meerestieren und Vögeln eine Heimat. Die Inseln sind nicht nur für Schnorchler und Taucher ein Paradies, sondern auch für Menschen, die weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und die unberührte Natur lieben. Für Urlauber, die das Archipel kennen lernen wollen, werden ein- oder mehrtägige Ausflüge von Isla Margarita oder vom Festland Venezuelas aus angeboten. Die Anreise erfolgt per Flugzeug. Die Hauptinsel Gran Roque, die im Nordosten des Archipels liegt, verfügt über einen kleinen Flughafen. Dreißig Minuten dauert der Flug von Maiquetia, dem Flughafen von der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Beim Landeanflug sieht man die Inseln, die sich von den verschiedenen Blautönen des Wassers abheben. Gran Roque ist die Hauptinsel des Archipels. Der Flugplatz besteht aus einer Start- und Landebahn und befindet sich in Strandnähe. Nach der Landung muss man zunächst die Eintrittsgebühr für den Nationalpark entrichten. Dafür ist die Nationalparkbehörde INPARQUES zuständig, bei der man auch Informationen über Los Roques erhält. Die Straßen der Insel bestehen aus Sand, die Häuser sind karibisch-bunt. Auf Gran Roque gibt es neben einigen Übernachtungsmöglichkeiten auch ein paar Restaurants und Bars. Auch einige Tauchschulen bieten ihre Leistungen an. Sehenswert ist der alte Leuchtturm, er bietet einen wunderschönen Blick über die Inseln und das blauschimmernde karibische Meer. Von Gran Roque aus werden Bootsausflüge auf die anderen Inseln des Archipels angeboten. Der Bootessteg ist direkt neben dem kleinen Flugplatz. Die nächstgelegene heißt Francisquí und wird regelmäßig angesteuert. Die Insel soll traumhaft schön sein mit ihren feinen weißen Sand und dem glasklaren Wasser. Taucher und Schnorchler finden hier ihr Paradies. In der Bucht ankern Segelboote, es gibt auch ein Fischrestaurant und man kann dort einen wunderschönen Urlaubstag verbringen. Daneben befindet sich die Insel Matrizquí, die ebenfalls einen traumhaft schönen Strand besitzt. Am Ende des Strandes führt eine Landzunge ins Wasser. Crasqui gehört ebenfalls zu den Inseln, die gerne von Booten angesteuert werden. Die Insel liegt westlich von Gran Roque und verfügt ebenfalls über ein Restaurant, hier gibt es auch einen Verleih für die verschiedenen Wassersportausrüstungen. Neben einer herrlichen Unterwasserwelt findet man auf Crasqui auch eine Vielfalt an Vogelarten und man kann sehr viele Pelikane beobachten. Auf Dos Mosquises gibt es eine biologische Station, die sich mit der Aufzucht von Meeresschildkröten beschäftigt. Los Roques Archipelago National Park wurde im 1972 zum Schutz des Ökosystems gegründet. von außergewöhnlicher Schönheit und ökologischem Wert dominiert durch und. Es ist mit seinen Korallenriffen, Mangroven, Seegraswiesen ohne Zweifel eines der schönsten Naturgebiete von Venezuela. Der Park liegt umfasst 225153 ha und ist damit der größte Meerespark in der Karibik. Die Korallenriffe gehören zu den schönsten der Karibik. Der Park hat besonders schöne Strände aus weißem Sand und kristallklaren warmen Gewässern und ist ein Paradies zum Tauchen, Segeln und Angeln. Lange bevor er zum Nationalpark erklärt wurde, wurde hier die Fischerei betrieben. Besonders der Hummerfang beträgt 90 % des Verbrauchs in Venezuela. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts kamen die Fischer von Isla Margarita auf die Inseln und brachten schrittweise ihre Familien mit. Um 1941 lebten dort 484 Menschen auf acht Inseln, Gran Roque, Crasquí, Carenero, Cayo Pirata, Domusquí, Esparquí, Isla Fernando und Prestonquí. 1950 lebten 559 Menschen dort und es gibt seit 1956 eine Schule in Gran Roque. Seit der Gründung des Nationalparks ist auch nur noch diese Insel bewohnt. Heute hat die Insel rund 1000 ständige Einwohner, zu denen auch Mitarbeiter touristischer Einrichtungen gehören. Seit der Schaffung des Nationalparks ist die Fischerei streng geregelt, etwa 300 Fischer erhalten eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung während der Zeit des Langustenfangs. Der Nationalpark schützt die Korallenriffe im Hinblick auf die Artenvielfalt. Es gibt rund 61 Arten von Korallen, 200 verschiedene Krebstiere, 140 Weichtierarten, 60 unterschiedliche Schwämme und 280 Arten von Fischen. Vier weltweit bedrohte Arten von Meeresschildkröten nisten regelmäßig auf den Inseln. 80 verschiedene Vogelarten leben in den Mangroven der Inseln, hierzu gehören Pelikane, Fregattvögel und Reiher. |